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Hartzer14
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:11    Titel: zu absurd Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 07.02.2007 um 16:05 Uhr.


Tach!

Ich finde Hartmut in der Tat besser, wenn er nicht vollkommen absurd wird. Die Closeline und das Scheißen für den Sozialstaat sind sicher lustig, aber auch so übertrieben, dass der Ernst der Sache dabei flöten geht. Da finde ich die Kugelschreiber-Sache oder das mit den Drückerkolonnen in der Stadt schon besser. Das ist ja wirklich so ähnlich.

Dieter
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Student X
Hausfreund

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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:12    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 07.02.2007 um 17:25 Uhr.


Sehe ich genau andersrum. Wenn Uschmann ausflippt, wird er besser. So wie Hunter Thompson oder Jan Off. Hoffe, diese Wildheit bewahrt er sich. badgrin badgrin badgrin

Student X
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Ingeniör
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:12    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 12.02.2007 um 17:08 Uhr.


wer sind hunter thompson und jan off?
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Wiemelhauser
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 13.02.2007 um 09:18 Uhr.


Welcher Ernst der Sache, Herr Hartzer? Ich glaube nicht, dass mit den Büchern eine Mission verfolgt wird.

Ich mag die meisten Szenen (BO-Total ist göttlich - der davongewehte Skater bringt mich immer zum Lachen), einzig die mysteriöse Wohnung hat mich nicht angesprochen. Begründen kann ich diese Ablehnung allerdings nicht
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Hartzer14
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 14.02.2007 um 10:10 Uhr.


Lieber Wiemelhauser,

das glaube ich aber schon! Ich finde, uschmann ist ein sehr politischer Autor, das springt einen ja förmlich an. Was sagt denn der Meister selbst dazu?
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Oliver
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 14.02.2007 um 14:49 Uhr.


Normalerweise kommentiere ich meine Werke nicht exzessiv, aber da ich ja auch Wortguru bin, der in seinen Seminaren über "Fettnäpfchen des Schreibens" spricht, sag ich mal so viel: Man sollte niemals schreiben, nur um ein Ventil für eine Message zu haben. Niemals die Leute erziehen. Oberste Motivation muss die Lust an der Story und den Figuren sein. Das ist bei mir der Fall. Dann - wenn das rollt - fließen ohnehin eine Menge Politik, Haltung und Anspielungen in den Text und das tun sie bei mir ganz bewusst, da hat Hartzer14 Recht. Ich verweise da auf das Zitat vorne im Buch: "Das ist kein Lächeln, das sind gefletschte Zähne." Es ist natürlich beides, aber Aussagen sind mir wichtig.

Grüße an euch alle,
Oliver

PS: Student X verglich mich mit Off und Thompson, danke! Thompson war der amerikanische Journalist, der den "Gonzojournalismus" erfunden hat, also radikale Subjektivität, roman-artige Form, alles so wiedergeben, wie man es (auch gerne im bedrogten Kopp) erlebt hat. Aus seiner Feder stammt "Fear And Loathing in Las Vegas". Jan Off ist Punk-Literat, einer der guten.
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Wiemelhauser
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat
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So wie die oberste Motivation des Schreibers die Lust am Schreiben ist, ist die größte Freude des Lesers der Spaß an der Geschichte. Natürlich bringen Haltungen und Meinungen, die man dann auch noch weitgehend teilt, mehr Spaß. Aber ein Buch nur zu lesen, weil es eine politische Botschaft haben mag oder diese gar zu suchen, halte ich für sehr das Vergnügen einschränkend. Wer die Welt erklärt haben will, soll Hermann Kant lesen, den ich übrigens gar nicht schlecht finde. Ich konsumiere für mein persönliches Vergnügen und nicht, um mich politisch oder sozialkritisch weiterzubilden. So, jetzt dürft ihr über die unkritische, kapitalismushörige Konsumgöre herfallen...
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Student X
Hausfreund

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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat
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Seh ich ähnlich, Wiemelhauser. Aber ich find's klasse, wenn hinter dem, was mir Spaß macht, auch noch mehr Sinn steckt.

Student X
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Hausfreund

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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 15.02.2007 um 17:21 Uhr.


Wiemelhausener hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Wer die Welt erklärt haben will, soll Hermann Kant lesen, den ich übrigens gar nicht schlecht finde. Ich konsumiere für mein persönliches Vergnügen und nicht, um mich politisch oder sozialkritisch weiterzubilden. So, jetzt dürft ihr über die unkritische, kapitalismushörige Konsumgöre herfallen...


Das verstehe ich allerdings nicht. Hermann Kant hat doch auch "nur" Romane und Erzählungen verfasst. Seine Bücher sind, soweit ich das in Erinnerung habe, alles andere als unkritisch oder gar kapitalismushörig.

Student X
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Wiemelhauser
Stammgast

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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 16.02.2007 um 14:16 Uhr.


Zwischen dem ersten und zweiten zitierten Satz fehlt ein Absatz. Hermann Kant hat ganz schön suggestiv (und manchmal nicht mal mehr das) seine Leser für den "wahren Sozialismus" zu gewinnen versucht. Und nebenbei erklärt, warum Kapitalismus blöd und Kapitalisten gefühlskalt sind.

(jetzt kommt der Absatz)
Sowas lese ich nicht unbedingt gerne, weil ich lieber konsumiere.
Ich hoffe, jetzt sind die beiden Aussagen klargeworden.
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Student X
Hausfreund

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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 16.02.2007 um 15:40 Uhr.


Ah, ich verstehe. Naja, so drauf wie Herr Kant ist unser werter Hui-Autor ja nicht. Very Happy

Student X
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WG-Bewohnerin
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat
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Ich finde, Romane werden erst richtig gut, wenn sie übertreiben, überformen, ins Surreale gehen, irgendwas ausgeflipptes eigenes entwickeln. Darin wird die Hartmutwelt immer besser! Auch "Bärenklau" ist eine Supergeschichte in dieser Richtung!!!

Nur weiter so!
Sandy[/i]
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crayc
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Beitrag Verfasst am: 21.03.2008, 13:23    Titel: weiter so! Antworten mit Zitat
Dieser Beitrag wurde aus dem alten Forum kopiert. Er wurde ursprünglich erstellt am 19.01.2008 um 14:59 Uhr.


ganz ehrlich: die ausflüge in die absurdität sind immer ein highlight. und das genau in der richtigen dosierung.

vor alllem: the joy of painting! herrlich, musste ich mir wirklich mal wieder auf br alpha reinziehen...
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BigRon
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Beitrag Verfasst am: 08.05.2010, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat
Closeline war klasse!
Ich mußte sehr lachen, obgleich ich etwas verwundert war, daß Hartmut mal eben einen Fahrradfahrer vom Sattel haut. Naja, war ja quasi mit Happy End. Solche Kracher können weiterhin auch gerne in den Büchern vorkommen.

Grüße
Ronny
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Nimi
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Beitrag Verfasst am: 29.07.2010, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat
"Feindesland" fand ich an einigen Stellen auch sehr abgedreht. Wobei die Visionen meiner Meinung nach Abwandlungen von realen Zuständen sind.
Es wir bestimmt interessant sein, das Buch in ein paar Jahren nochmal zu lesen um zu sehen, was in Teilen wirklich umgesetzt wurde.

Letztens lief eine Reportage im TV, in der es um Eltern ging, die ihre Kinder von klein an "fördern" indem sie die Kinder beispielsweise viersprachig aufwachsen lassen oder musikalisch (Suzuki Geige), künstlerisch (abstrakte Malerei) und kulturell (Theater, Ballett) formen lassen.

In einem Elitekindergarten gab es keine "Marienkäfer" oder "Sonnengruppe" (das war damals was tolles!) sondern eine "Einsteingruppe" oder eine "Picassogruppe". Die Kindergärtnerin in der Picassogruppe zeigte den scheinbar desinteressierten Kindern dann Zeichnungen von Picasso.
Wenn man so etwas sieht, beginnt man wirklich zu zweifeln und die "Vorsprung"-Gruppe aus dem Murp-Roman wird plötzlich ganz real.
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