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Hummeldumm
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Dude
Stammgast

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Beitrag Verfasst am: 12.02.2010, 16:21    Titel: Hummeldumm Antworten mit Zitat
In 14 Tagen ist es soweit, dann kriegen wir die Möglichkeit mal wieder einen Vergleich zu ziehen zwischen Jaud und Oliver. Jedenfalls kann ich eine Riesenvorfreude auf "Hummeldumm" nicht verbergen.
Als Südafrika-Fan und Vielbereiser kommt mir diese Namibia-Geschichte schon sehr entgegen........



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Oliver
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Beitrag Verfasst am: 16.06.2010, 19:12    Titel: Hummeldumm Antworten mit Zitat
Hey Dude!

Und? Was sagst du zu "Hummeldumm"?

Ich hab's mittlerweile auch durch und bewundere Tommy für seine Sorgfalt bei den Dialekten und der Lautsprache, auch wenn es mich persönlich beim Lesefluss manchmal wahnsinnig macht. Was mir gefällt ist, dass Tommy am Ende immer eine warmherzig inszenierte, urgute, moralische Wende einbaut, ohne uns mit dem Zeigefinger in der Nase zu bohren.

Die Stimmung Namibias hätte er gerne noch mehr ausbreiten können, denn gerade in den leisen Szenen malt er gut mit Wörtern.

Was sagt der Landeskenner dazu?

Fragt,
Oliver

PS: Kommst du mal bei der Hui-Ausstellung vorbei, Dude? Fachsimpeln über die 300 alten Spiele? Einen trinken? Barfuß wandeln?
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Franz Kafka
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Oliver
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Beitrag Verfasst am: 07.01.2011, 10:25    Titel: Hummeldumm Antworten mit Zitat
Dude, bist du noch da?
So generell?

Was mich auch mal interessieren würde für das eigene Schreiben, und die Frage geht an alle - wie haltet ihr es damit, wenn ein Autor Dialekte ausschreibt, also so wie sie klingen. Das passiert ja in "Hummeldumm" ganz exzessiv oder auch bei Kollege Matthias Sachau. Ich persönlich stehe da nicht so drauf, bin aber vielleicht auch zu faul, den korrekten Klang und die Schreibweise sauber zu recherchieren...

Wie seht Ihr das?
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Franz Kafka
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Nimi
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Beitrag Verfasst am: 28.07.2011, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat
ich finde die Dialekte bei den Jaud Büchern sehr lustig. Die Hörbücher wurden von Christoph Maria Herbst ja auch einmalig vertont, da kommen die Dialekte noch mehr zum tragen...
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Oliver
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Beitrag Verfasst am: 28.07.2011, 11:44    Titel: Hören statt lesen Antworten mit Zitat
Schwärmte dieser Tage ein Bekannter von den Hui-Hörbüchern: "Erst hier wird alles so richtig lebendig! Beim Lesen kam das alles nicht so prall rüber, wie wenn man den Kioskbesitzer hört, der die Flasche nicht annehmen will."

Das trifft sicher auch bei Tommy und vielen anderen zu; gute Hörbücher sind schon wie Hörspiele und was diese Schauspieler können, veredelt das geschriebene Wort und haucht ihm noch mehr Leben ein.

Sprichst Du privat einen Dialekt?

Fragt,
Oliver
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Franz Kafka
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Nimi
Stammgast

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Beitrag Verfasst am: 28.07.2011, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat
westfälisch als gebürtiger Münsteraner Wink
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Oliver
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Beitrag Verfasst am: 28.07.2011, 15:20    Titel: Ruhrdeutsch Antworten mit Zitat
Obschon ich geografisch ein gebürtiger Niederrheiner bin (ich stamme bekanntlich aus Wesel, also Weiden und Wiesen nahe Holland und die Poesie von Hanns-Dieter Hüsch), bin ich dialektologisch 100% Ruhrdeutsch. Wesel gehört nämlich sprachlich zum Ruhrpott und geografisch eben zum Niederrhein. Mir fällt das immer erst dann vollständig auf, wenn mir Leute bei Auftritten in Hamburg, München oder Stuttgart sagen, wie erfrischend sie es fänden, endlich mal wieder die "heimische Zunge" zu hören.

Laughing
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Nimi
Stammgast

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Beitrag Verfasst am: 29.07.2011, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat
Das stimmt, das hört man schon raus Smile
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WG-Bewohnerin
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Beitrag Verfasst am: 29.07.2011, 13:42    Titel: Dialekt und Jaud Antworten mit Zitat
Kölsch!!!
Es gibt bei uns sogar eine "Akademie för uns kölsche Sproch". Sie wurde von der Stadtsparkasse Köln 1983 als Bestandteil der SK Stiftung Kultur ins Leben gerufen. Die schreiben über sich: "Die Akademie steht für den Erhalt und die Förderung einer lebendigen und zeitgemäßen kölschen Sprache, die immer auch mit der Geschichte und Kultur der Stadt Köln sowie den vielfältigen Lebensarten ihrer Bewohner in Zusammenhang steht."

Das ist doch mal was!

"Hummeldumm" halte ich für ein klassisches Beispiel von "gut gemacht", aber ansonsten wie sein Titel.

Das kann man alles überhaupt NICHT mit der Hartmut-Sache vergleichen. Das verhält sich zueinander wie Die Ärzte zu Den Toten Hosen.
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Nimi
Stammgast

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Beitrag Verfasst am: 29.07.2011, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat
Hummeldumm finde ich okay, aber die Vorgänger sind um Längen besser.

Kölsch ist doch schön, in Aachen sprechen sie Öcher Platt. Das geht gar nicht Smile
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Student X
Hausfreund

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Beitrag Verfasst am: 01.08.2011, 07:09    Titel: Tommy Jaud Antworten mit Zitat
"Millionär" kommt von seiner Grundidee, seiner lakonischen Sprache und seinen Pointen her so nahe an die Hui-Reihe heran, wie es geht, wenn man bedenkt, dass bei Jaud die kompletten Subtexte, die bei Hartmut immer in den Text eingenäht sind, wegfallen. Ich habe beim Lesen von "Millionär" sogar vermutet, dass Jaud sich von Hartmut hat inspirieren lassen, wenn sein Protagonist zum Beispiel für sich selbst eine Geschäftsnische darin findet, für andere Leute die Beschwerden bei Firmen zu übernehmen.

Die anderen drei Jaud-Romane kann man tatsächlich kaum mit Hui vergleichen; vielleicht noch "Resturlaub" in sanften Zügen und zwar zum einen, weil Videospiele dort eine Rolle spielen und zum anderen, weil es darum geht, dass es bei der eigenen Frau doch am Schönsten ist und dieses Motiv der "einen Richtigen", zu der man zurückkehrt, in umgekehrter Form ja auch in "Hartmut und ich" vorkommt, wenn Hartmuts Freunde ihn am Ende "seine" Susanne wiederbringen.

Das ist ja auch in diesem als Roman bezeichneten Short-Story-Band das einzige und entscheidende, durchgehende Handlungselement. "Hartmut und ich" ist eigentlich eine Geschichte über Susanne. Behaupte ich jetzt mal.

Vielleicht mache ich dieser Tage endlich mal nach langer Pause meine "Überinterpretationen" zu den Hui-Geschichten weiter, jetzt, wo in dieses Forum langsam wieder Leben einkehrt. Ich will ja auch, dass sie gelesen werden.
Laughing

Der
Student X
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Jörn
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Beitrag Verfasst am: 13.09.2011, 11:47    Titel: Hummeldumm Antworten mit Zitat
Ich muss Nimi recht geben, Hummeldumm ist okay, die Vorgänger von Jaud haben mich mehr geflasht. Ich fand den Anfang etwas trocken, die Dialekte als gebürtiger Ruhrpöttler sehr schwer nachvollziehbar/lesbar. Erst so ab Kapitel 18 erkannte ich die bekannte „Jaudsche Schreibe“ wieder und lag teilweise wieder vor Lachen in den Seilen. Schön, dass auf Seite 186 Kollege Ralf Husmann mit „Nicht mein Tag“ erwähnt wird. Dieses Werk kann ich nur wärmstens empfehlen!
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Heinz Erhardt
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